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Das Haus richtig verputzen
Wenn es darum geht, das eigene Haus zu verputzen, steht die Frage nach dem richtigen Putz garantiert im Raum. Doch welcher Putz ist wirklich gut und wie kann man diesen gezielt auswählen? Um diese Fragen beantworten zu können, muss man sich natürlich erst einmal darüber klar werden, welche Funktionen ein guter Putz für das Haus erfüllen muss. Hierbei sind insbesondere die Schutzfunktionen vor Beschädigungen an der Fassade, sowie die Auswirkungen auf das Raumklima und die Dämmfunktion zu nennen. Ebenso richtet sich die Art des Putzes nach den Gegebenheiten des Gebäudes. Ein Neubau stellt beispielsweise völlig andere Anforderungen an den Putz, als ein Altbau. Hinzu kommen evtl. noch Vorschriften im Bezug auf den Denkmalschutz, der unterschiedlichste Vorgaben zur Wahl des Putzes macht.
Idealerweise setzt man beim neuen Putz für das Haus auf eine Produktgruppe, die hinsichtlich Materialien und Co. perfekt aufeinander abgestimmt ist. Auch das Aufbringen des Putzes sollte stets fachmännisch erfolgen. Je nach Putzart können Bauherren unterschiedliche Eigenschaften und Vorteile finden, die im Folgenden näher beschrieben werden sollen.
Gipsputze und ihre Eigenschaften
Gipsputze werden vor allen Dingen im Innenraum eingesetzt, da sie sich gut auf verschiedene Untergründe aufbringen lassen. Ebenfalls werden die Gipsputze sich positiv auf das Raumklima auswirken. Besonders gerne werden sie für Keller und Feuchträume, wie Bäder und Küchen verwendet.
Unterputze und ihre Eigenschaften
Die Unterputze werden direkt auf das Mauerwerk des Gebäudes aufgetragen. Sie schützen es vor den Einflüssen, die durch die Witterung entstehen. Je nach Untergrund müssen sie zusätzlich mit Kalk, Kalk-Zement oder Zement versetzt werden. Allerdings dienen Unterputze tatsächlich nur als Untergrund für Oberputze.
Oberputze und ihre Eigenschaften
Die Oberputze werden als Schutzputz für die Fassade verwendet und regelmäßig auf bereits vorhandene Unterputze aufgebracht. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben und Strukturen, sowie Oberflächen, so dass der eigenen Phantasie bei der Gestaltung des Hauses keine Grenzen gesetzt sind. Besonders interessant dürften die mineralischen Oberputze sein, die neben den ästhetischen Wirkungen auch positiv auf das Raumklima wirken.
Sanierputze und ihre Eigenschaften
Die Sanierputze eignen sich besonders gut für feuchte Wände und Untergründe. Sie nehmen das Wasser und die darin enthaltenen Salze sehr gut auf. Während der Trocknungsprozesse kristallisieren die Salze aus und das Wasser verdampft durch den Putz. So kriegt man feuchte Wände wieder trocken.
Die Untergrundvorbehandlung
Vor dem Auftragen des Putzes muss oft eine Untergrundvorbehandlung erfolgen. Diese sorgt dafür, dass der Putz gleichmäßig trocknen und aushärten kann. Ebenfalls kann eine Haftungsbrücke notwendig werden, insbesondere bei wenig saugfähigen Untergründen.